Architektenwettbewerb nach eigenen Regeln

Ein Architektenwettbewerb ist ein Auswahlverfahren für Architekten, bei dem die Qualität des eingereichten Projekts im Vordergrund steht. Der Architekt wird also nicht darum gewählt, weil man ihn schon kennt (Beauftragung aufgrund von persönlichen Beziehungen) oder weil er ein attraktives Honorar anbietet.

Das Standardverfahren für Architektenwettbewerbe ist ein Wettbewerb «nach SIA». Der SIA (Schweizerischer Ingenieur- und Architekten-Verein) kümmert sich seit Urzeiten um das Wettbewerbswesen. Die von ihm vorgelegten Empfehlungen (Normen) über Wettbewerbe und Studienaufträge sollten aus der Sicht des SIA  nach Möglichkeit bei jedem Bauvorhaben angewendet werden, insbesondere bei solchen der öffentlichen Hand.

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Wettbewerb «nach SIA» und Wettbewerb «nach eigenen Regeln»

Auf das Wettbewerbswesen «nach SIA» gehen wir hier in diesem Beitrag aber nicht ein. Unser Thema ist vielmehr ein Wettbewerb «nach eigenen Regeln». Dieses Verfahren wird gelegentlich bei überschaubaren Bauvorhaben von privaten Bauherrschaften gewählt.

Nachfolgend gebe ich einige typische Bauvorhaben an, bei denen Wettbewerbe «nach eigenen Regeln» durchgeführt werden können:

  • Wohnblock mit zum Beispiel 10 Wohnungen; städtebaulich nicht allzu anspruchsvoll (bei städtebaulich anspruchsvollen Projekten dürfte man kaum um einen richtigen Architektenwettbewerb oder Studienauftrag nach SIA herumkommen)
  • neues Gewerbegebäude für einen Industriebetrieb aus dem KMU-Bereich, der das neue Bauwerk selber nutzen will; Baukosten in der Grössenordnung 5 -10 Mio. Fr.
  • Einfamilienhaus oder Doppeleinfamilienhaus; hier werden meistens ganz einfache Wettbewerbsverfahren nach eigenen Regeln durchgeführt

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Gründe für die Wahl eines Wettbewerbs «nach eigenen Regeln»

Aus meiner Sicht gibt es zwei Hauptgründe, wieso private Bauherren ein Auswahlverfahren «nach eigenen Regeln» wählen und vor der Standardvariante «nach SIA» zurückschrecken:

Grund 1: Hohe Kosten eines Wettbewerbs nach SIA

Ein Architektenwettbewerb nach SIA ist aufwendig und darum auch entsprechend teuer. Als ganz grober erster Richtwert für die Wettbewerbskosten kann von einem Betrag  von 100’000 Fr. ausgegangen werden. Diese Kostenangabe bezieht sich auf ein kleineres Projekt mit 5 bis 10 Mio. Fr. Baukosten (zum Beispiel für ein Wohnprojekt mit 8 bis 10 Wohnungen).

Bei einem Verfahren «nach eigenen Regeln» können die Kosten wesentlich tiefer gehalten werden. Ein Betrag von grössenordnungsmässig 25–35’000 Fr. ist bei einem gleichartigen Bauvorhaben realistisch.

Grund 2: Man will die Zügel nicht aus der Hand geben

Einzelne Bauherrschaften befürchten, dass sie bei einem Wettbewerb nach SIA die Autonomie über das Verfahren verlieren könnten. Die Furcht geht dahin, dass externe Experten über die Wahl des Projekts entscheiden, anhand von Kriterien, die sie nur bedingt nachvollziehen können.

Ein privater Bauherr, der einen engen persönlichen Bezug zu seinem Bauvorhaben hat, will sich nicht zu stark dreinreden lassen. Er will selber entscheiden, welches Projekt ausgewählt wird. Er ist zwar bereit, sachkundige externe Meinungen anzuhören, aber der finale Entscheid soll bei ihm liegen.

Nachfolgend greife ich einige Aspekte eines Wettbewerbs «nach eigenen Regeln» auf.

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Bezeichnung des Verfahrens

Man ist natürlich völlig frei, wie man einem Auswahlverfahren «nach eigenen Regeln» sagen will. Man kann ihm Wettbewerb sagen, oder Studienauftrag, oder was auch immer. Es ist nicht so wie bei Auswahlverfahren nach SIA, wo in SIA-Normen genau definiert ist, was ein Wettbewerb oder ein Studienauftrag ist.

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Ablauf des Beurteilungsverfahrens

Es gibt mehrere Möglichkeiten, wie das Beurteilungsverfahren ablaufen kann. Nachfolgend führe ich drei geläufige Möglichkeiten auf.

Bei der Variante 1 werden die offen (nicht anonym) eingereichten Projekte zuerst vom Beurteilungsgremium (Jury) beurteilt. Anschliessend gibt es eine Besprechung des Projekts mit den Projektverfassern. Diese haben nun die Möglichkeit, das Projekt aufgrund der Erkenntnisse aus der Zwischenbesprechung zu überarbeiten. Es handelt sich bei Variante 1 also um ein zweistufiges, nicht anonymes Verfahren.

Variante 2 ist ein Architektenwettbewerb in Reinform. Die Projekte werden anonym eingereicht und danach vom Beurteilungsgremium beurteilt, ohne Gespräch und ohne Aufhebung der Anonymität.

Variante 3 ist eine Art Mischform zwischen den Varianten 1 und 2. Die Projekte werden zuerst anonym eingereicht und von der Jury beurteilt. Anschliessend erfolgt eine Besprechung der Projekte mit den Projektverfassern. Hier ist die Anonymität logischerweise aufgehoben.

Empfehlung

Aufgrund meiner Erfahrungen empfehle ich die Variante 3. Die erste Beurteilung ist hier ziemlich objektiv, da man die Projektverfasser nicht kennt. (Vielleicht hat man aber eine Vermutung, wer es sein könnte).

Die Präsentation der Projekte durch die Projektverfasser ist erfahrungsgemäss sehr nützlich. Erst jetzt lernt man in aller Ausführlichkeit die Überlegungen kennen, die zur vorgeschlagenen Lösung geführt haben. Die Präsentation ist daher in Bezug auf die Entscheidungsfindung wertvoll. Auch die hier gewonnenen Erkenntnisse fliessen in die Gesamtbeurteilung ein.

Anlässlich der Präsentation hat das Beurteilungsgremium die Möglichkeit, Fragen zu stellen. Die Bauherrschaft lernt dadurch die Reaktion der Projektverfasser kennen. So kann eine allfällige zukünftige Zusammenarbeit besser beurteilt werden. Die Bauherrschaft möchte nämlich zuversichtlich sein, dass der zu beauftragende Architekt flexibel ist und auf die Wünsche der Bauherrschaft eingeht.

Nach der Erläuterung erfolgt in der Regel keine Überarbeitung des Projekts mehr. Nur in speziellen Fällen (etwa bei grösseren Missverständnissen) hat der Projektverfasser die Gelegenheit, Unterlagen nachzureichen.

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Beurteilungsgremium, externer Experte

Bei einem Wettbewerb nach eigenen Regeln besteht das Beurteilungsgremium in der Regel vor allem aus Personen der Bauherrschaft. Bei einem Industrieprojekt dürften es die wichtigsten Personen aus der Stammorganisation sein (Firmenchef; Produktionsleiter; Leiter Forschung und Entwicklung etc.).

Oft wird zusätzlich ein bauerfahrener externer Experte beigezogen. Seine Aufgaben umfassen Tätigkeiten wie die folgenden:

  • Moderation des ganzen Verfahrens
  • Mitarbeit bei der Zusammenstellung des Wettbewerbsprogramms
  • Beratung des Beurteilungsgremiums in baubezogenen Fragen
  • Analysen zu Baukosten
  • Dokumentation des Beurteilungsablaufs in Grundzügen (im Hinblick auf interne und externe Verwendung der Ergebnisse)

Ich habe es auch schon erlebt, dass nicht nur ein externer Experte beigezogen wird, sondern gleich zwei. Diese weisen unterschiedliche Erfahrungshintergründe auf: Einer ist ein Experte für architektonische Gestaltung und Städtebau, der andere für Nutzung und Wirtschaftlichkeit.

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Art der Entscheidungsfindung

Wie bereits einleitend gesagt, will die Bauherrschaft beim Wettbewerb nach eigenen Regeln die Zügel nicht aus der Hand geben.

Ich habe gute Erfahrungen gemacht, wenn man diese Tatsache gegenüber den Wettbewerbsteilnehmern von Anfang an offen kommuniziert. Es mag zwar einen oder mehrere Experten geben auf Seite des privaten Wettbewerbsveranstalters, diese haben aber keine Entscheidungskompetenz. Die Auswahl trifft einzig und allein die Bauherrschaft. Allfällige Experten sind nur beratend tätig.

Es wird in der Regel auch nur wenig Aufwand getrieben, um das Wettbewerbsverfahren zu dokumentieren. Es gibt keine aufwendig erstellten Abschlussberichte. Dafür nimmt man sich die nötige Zeit, um den Entscheid den unterlegenen Teilnehmern im Rahmen eines Gesprächs mündlich zu erläutern.

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Honorarofferte verlangen?

Bei Wettbewerben nach eigenen Regeln stellt sich die Frage, ob eine Offerte für die Architektenarbeit verlangt werden soll. Die Offerte wird herangezogen, wenn das betreffende Architekturbüro den Wettbewerb gewinnt und ein Planervertrag abzuschliessen ist.

Aus meiner Sicht ist dieses Vorgehen zu befürworten. Man kann sich damit mühsame Diskussionen ersparen. Nicht selten sind nämlich bei Wettbewerbsgewinnern die Honorarofferten eher an der oberen Grenze des wirtschaftlich Üblichen. Wenn die Konditionen schon vorher festgelegt werden, gibt es diesbezüglich keine roten Köpfe.

Da aber während der Wettbewerbsphase die Bausumme in der Regel noch nicht genau definiert ist, kann oft auch noch keine verbindliche Offerte erstellt werden. Es reicht aber durchaus, wenn die wichtigsten Parameter für die Honorarbestimmung (nach Art. 7 SIA-Honorarordnung 102; Ausgabe 2014) festgelegt werden. Dazu gehören etwa die Honorarfaktoren n (Schwierigkeitsgrad), i (Teamfaktor) und h (mittlerer Stundenansatz). Für einen Architekten stellt es keinen grossen Aufwand dar, eine solche Offerte zu erstellen. Also wieso darauf verzichten?

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Anzahl Wettbewerbsteilnehmer

Oft werden bei privaten Wettbewerben «nach eigenen Regeln» drei Architekturbüros eingeladen. Auch wenn es nur zwei sind, bringt die Konkurrenzsituation schon sehr viel. Das Problem bei nur zwei Teilnehmern ist aber, dass immer das Risiko besteht, dass einer der Teilnehmer das Projekt nicht einreicht (weil zum Beispiel eine Schlüsselperson ausfällt). Dann hat man nur ein Projekt, was fatal ist.

Die Auswahl der Wettbewerbsteilnehmer wird in aller Regel sehr sorgfältig gemacht. Gemäss meinen Erfahrungen wird oft viel Wert darauf gelegt, dass die eingeladenen Architekturbüros einschlägige Erfahrungen vorweisen können.

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Wettbewerbsprogramm

Die Unterlagen, welche an die Teilnehmer des Wettbewerbs abgegeben haben, können Angaben wie die folgenden enthalten:

  • Ausgangslage und Zielsetzung
  • vorhandene Grundlagen
  • Anforderungen; Raumprogramm
  • Beschreibung des Wettbewerbsablaufs (Verfahren)
  • Beurteilungsgremium
  • externer Experte
  • Beurteilungskriterien
  • Entschädigung
  • einzureichende Unterlagen

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Baukosten

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, wie die Baukosten bei Wettbewerben berücksichtigt werden können. Nachfolgend gehe ich auf vier Varianten näher ein.

Variante 1: Keine Berücksichtigung der Baukosten

Es gibt Wettbewerbe, bei denen man darauf verzichtet, von den Projektverfassern Angaben zu den Baukosten zu verlangen. Man ist der Meinung, dass solche Ermittlungen zu wenig zuverlässig seien und dass man die Resultate deshalb nicht vergleichen könne. Also sei der Vergleich wertlos.

Ich habe selber schon als Experte an einem Studienauftrag nach SIA teilgenommen, bei dem die Baukosten kein Beurteilungsgremium gewesen sind. Von den Wettbewerbsteilnehmern sind also keine Kostenangaben verlangt worden, und man hat sie auch nicht durch beauftragte Kostenfachleute ermitteln lassen.

Die Bauherrschaft als Wettbewerbsveranstalterin ist der Meinung gewesen, dass die städtebauliche und gestalterische Qualität des Wettbewerbsvorschlags bei der Beurteilung eindeutig im Vordergrund stehe. Das Siegerprojekt dürfe also unter Umständen etwas mehr kosten als die weniger gut beurteilten anderen Projekte. Dafür sei bei einem qualitativ überzeugenden Projekt die Bewilligungsfähigkeit am grössten.

Variante 2: Kostenangaben durch Wettbewerbsteilnehmer

Dieses Vorgehen kann dann gewählt werden, wenn die Baukosten von den Projektverfassern relativ gut selber ermittelt werden können. Dies dürfte dann der Fall sein, wenn die Bauaufgabe verhältnismässig standardisiert ist und sich die ausgewählten Architekten gut damit auskennen.

Betrachten wir dazu ein Beispiel. Nehmen wir an, ein mittelständisches Gewerbeunternehmen plane einen neuen Firmensitz. Die Projektgrösse betrage 5 bis 10 Mio. Fr. Eingeladen für den Wettbewerb sind Architekten, die sich im Gewerbebau sehr gut auskennen.

Bei dieser Ausgangslage dürfte es sinnvoll sein, von den Wettbewerbsteilnehmern Angaben zu den Kosten zu verlangen. Oft sind solche Gewerbebauspezialisten so versiert in Sachen Baukosten, dass man schon im Wettbewerbsstadium eine Kostenaussage erhält, die fast an die Güte eines Kostenvoranschlags herankommt. Fundierte Analysen zu den Kosten sind daher ohne weiteres möglich.

Bei einem mittelständischen Gewerbebetrieb wäre es ziemlich fruchtlos, über Bauprojekte zu sprechen, ohne Anhaltspunkte zu den Kosten zu haben. Das gehört einfach zusammen. Die Baukosten sind darum ein nicht zu unterschätzendes Entscheidungskriterium.

Variante 3: Beizug eines Baukostenplaners

Der Beizug eines Baukostenplaners dürfte im Hinblick auf die vergleichende Kostenbeurteilung der Projektvorschläge die beste Lösung sein. Aber es ist auch die teuerste. Der Bauökonom kostet natürlich etwas. Als groben Anhaltspunkt kann man einen Betrag von 6’000 bis 7’000 Fr. annehmen. Diese Summe bezieht sich auf einen eingeladenen Wettbewerb mit drei Architekten und einer Bausumme von etwa 10 Mio. Fr.

In aller Regel werden die Baukosten anhand der Elementmethode ermittelt. Zuerst erstellt der Baukostenplaner eine Tabelle (Matrix). In diese tragen nach Abschluss der Projektausarbeitung die Projektverfasser die kostenbeeinflussenden Mengen ihrer Projekte ein. Der Bauökonom ermittelt aufgrund dieser Angaben die Kosten und erläutert sie bei Bedarf dem Beurteilungsgremium.

Das Vorgehen ist zu empfehlen bei schwierigen Aufgabenstellungen, wo die Architekten die Kosten nicht so ohne weiteres selber so genau ermitteln können, dass man sie vergleichen kann. Dies ist etwa bei einer Kombination von Umbau und Neubau der Fall, oder bei anspruchsvollen Baugründen (starke Hangneigung; Felsvorkommen; Grundwasser; etc.).

Bei vielen Bauvorhaben spielen die Baukosten eine überragende Rolle. Dies ist insbesondere bei vielen privat finanzierten Projekten der Fall. Durch den Beizug eines Baukostenplaners kommt man auch bei Projekten, die Hinsichtlich der Kostenermittlung kompliziert sind, zu genügend genauen Resultaten.

Variante 4: Kostenermittlung durch Immobilienfirma

Es gibt Bauvorhaben, wo die Bauherrschaft von einer Immobilienfirma unterstützt wird. In diesem Fall kann man auch in Betracht ziehen, die Baukosten von dieser grob abschätzen zu lassen. Dieses Vorgehen ist für die Bauherrschaft günstiger als der Beizug eines Baukostenplaners, allerdings dürfte auch die Qualität der Kostenermittlung geringer sein.

Betrachten wir dazu ein Beispiel. Nehmen wir an, eine private Bauherrschaft plane ein Wohnobjekt mit beispielsweise 10 Wohnungen. Zwei davon will sie selber bewohnen, den Rest im Stockwerkeigentum verkaufen. Bei dieser Ausgangslage ist es denkbar, einen Immobilientreuhänder schon in der Wettbewerbsphase beizuziehen. Dieser Immobilienspezialist sorgt für ein marktgängiges Angebot. Er kümmert sich auch um die wirtschaftlichen Aspekte. Oft dürfte er in der Lage sein, die Erstellungskosten von Wohnungen abschätzen zu können. Man überträgt daher dem Immobilientreuhänder die Aufgabe, die Baukosten für die verschiedenen Projektvorschläge vergleichend abzuschätzen. Anschliessend stellt er diesen Kosten die mutmasslichen Verkaufserlöse oder Mietzinseinnahmen gegenüber und erhält dadurch eine Aussage zur Wirtschaftlichkeit.

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Entschädigung der eingeladenen Architekten

Nehmen wir an, dass die Wettbewerbsaufgabe etwa den Beispielen entspricht, die wir weiter vorne in diesem Beitrag genannt haben (Wohnanlage mit 8 bis 10 Wohungen; Gewerbebau mit 5 bis 10 Mio. Fr. Baukosten).

Bei einem solchen Wettbewerb bewegt sich die Entschädigung für die teilnehmenden Architekten oft in einem Bereich von typischerweise 5’000–6’000 Fr.

Ich habe aber auch schon mit einem wettbewerbsartigen Verfahren zu tun gehabt, bei dem die Teilnehmer gar nichts bekommen habe. Der planerische Aufwand ist hier aber auch nicht so hoch gewesen (Erweiterung eines Einfamilienhauses). Der Veranstalter hat sich auf den Standpunkt gestellt, dass Leistungen im Rahmen der Akquisition nicht unbedingt vergütet werden müssen. So wie ein Generalunternehmer für sein Angebot nicht entschädigt wird, wird gemäss dieser Auffassung auch ein Bauplaner in der Akquisitionsphase nicht entschädigt.

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Empfehlung

Grundsätzlich empfehle ich, einen Wettbewerb durchzuführen, um einen Architekten auszuwählen – und zwar einen Wettbewerb «nach eigenen Regeln». Dieses Vorgehen dürfte sich zweifellos auf die Qualität des Projekts auswirken. Gerade für Gelegenheitsbauherren ist es sehr nützlich, eine echte Auswahl haben und sich nicht mit dem erstbesten Projektvorschlag begnügen müssen.

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Textgeschichte
Der Abschnitt zu den Baukosten ist am 17. Mai 2019 geändert worden. Neu wird insbesondere die Kostenermittlung durch einen Baukostenplaner beschrieben.


Dieser Blog enthält Dutzende von Fachbeiträgen, die sich primär an Bauherrschaften richten. Sie sind gegliedert nach Sachgebieten. Die beiden wichtigsten Themenbereiche sind «Honorarfragen» und «Bauen mit einem Architekten». Benutzen Sie das Menu, um zu der Fragenkategorie zu gelangen, die Sie besonders interessiert. – Hans Röthlisberger, Bauherrenberater, Gwatt (Thun) 


 

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